Herzlich willkommen auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg!

Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. ist 1990 als politische Bildungseinrichtung mit dem Namen „Brandung – Werkstatt für politische Bildung“ in Potsdam gegründet worden. Der Name wurde 1999 geändert, als sich sechzehn Landesstiftungen und die Heinrich-Böll-Stiftung zu einem Stiftungsverbund weiterentwickelten. Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. ist unter Wahrung der grundsätzlichen Unabhängigkeit die parteinahe Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen in Brandenburg.

Unsere Themen und inhaltlichen Schwerpunkte werden in verschiedenen Formen politischer Bildungsarbeit wie Tagungen, Seminaren, Ausstellungen oder Publikationen aufbereitet und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Wir engagieren uns für eine Gesellschaftspolitik nach ökologischen, sozialen und demokratischen Grundsätzen, fördern lokale und regionale Handlungsansätze in Brandenburg und setzen uns für Nachhaltigkeit und eine ökologische Umgestaltung der Gesellschaft ein.

Auf unserer Website sind neben allgemeinen Informationen zur Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. aktuelle Veranstaltungsankündigungen, Projektinformationen und Dokumentationen zu den letzten Veranstaltungen zu finden. Wenn Sie regelmäßig über die Aktivitäten der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg informiert werden möchten, tragen Sie sich bitte in unseren wöchentlich erscheinenden oder einen der thematischen Newsletter ein. Wir freuen uns darauf, Sie auf einer unserer vielen Veranstaltungen kennenzulernen. Über Hinweise und Anregungen sind wir stets dankbar. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

AKTUELLES

"Das bedingungslose Grundeinkommen - Zukunftsvision oder Utopie"
Mittwochsgesellschaft mit Helmut Wiesenthal am 30. Mai in Potsdam mehr

"Bürgerstiftungen" Vom Guten Leben in Guter Gesellschaft
Erzählstückchen und Appetithäppchen am 31. Mai in Potsdam mehr

"Kommunen stärken - Klimaschutz fördern"
Abschlusstagung des Projektes BEAM 21 am 01. Juni in Potsdam  mehr




Studien- und Promotionsförderung   mehr

Rohkunstbau 2012 kann nicht finanziert werden

Als Träger des für dieses Jahr geplanten Kunstprojekts XIX. Rohkunstbau muss die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg mit großem Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass es nicht gelungen ist, die Finanzierung der Ausstellung sicherzustellen. Damit kann ein über die Grenzen von Brandenburg hinaus bekanntes, seit nunmehr 18 Jahren von internationalen Künstlerinnen und Künstlern erfolgreich gestaltetes Projekt nicht realisiert werden. Der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg dankt vor allem denjenigen, die sich in den letzten Tagen für das Projekt eingesetzt haben und hofft, dass es den Machern von Rohkunstbau mit Ihrer Unterstützung gelingt, im nächsten Jahr mit gleicher Begeisterung und Qualität an die bisherigen Ausstellungen anknüpfen zu können.

Der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg.

 

Weitere Informationen:

Zur Geschichte von Rohkunstbau

Künstlerinnen und Künstler von Rohkunstbau (2001-2011)

Rudolf Tschäpe - Ein Porträt

Rudolf Tschäpe war ein Mann, der aufbegehrte, ermutigte, begeisterte und Verantwortung übernahm. Die Dokumentation von Carola Stabe und Stefan Roloff soll das Leben und Wirken von Rudolf Tschäpe wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. Sie sprachen mit FreundInnen und WeggefährtInnen und zeichnen mit den Interviews den Lebensweg eines Menschen nach, der das Leben in Potsdam entscheidend mitgeprägt hat. Am 09. Dezember 2011 wurde die Dokumentation das erste Mal gezeigt - sie wurde auf die Fassade der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert projiziert. mehr

   

Vereinsheime -  Kommunikationsräume für Toleranz

Toleranz beginnt im Alltag. Wenn ein Blackfoot-Indianer im Schützenverein einen Pfeilbau-Workshop veranstaltet oder Travestiekünstler gemeinsam mit dem Herrenballett des Karnevalsvereins auftreten, kann es zum kulturellen Crash kommen. Oder zum Abbau von Vorurteilen.

Das im Metropol Verlag neu erschienene Buch „Vereinsheime – Kommunikationsräume für Toleranz“ dokumentiert ein Experiment: Mitglieder von Brandenburger Vereinen setzen sich mit Menschen anderer Kulturen und Szenen auseinander. Und diese mit ihnen.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten: Hier klicken

     

Bürgerbeteiligung im kommunalen Klimaschutz

Der Erfolg städtischer Klimaschutzmaßnahmen hängt maßgeblich von der Beteiligung der Bevölkerung ab. Die neue Publikation im Projekt PUC (Participation in Urban Climate-Protection) untersucht und diskutiert sowohl mit theoretischen Beiträgen als auch mit Erfahrungen aus der Praxis, Rahmenbedingungen für Bürgerbeteiligung in verschiedenen europäischen Ländern. Es werden eine Vielzahl von Partizipationsmodellen vorgestellt und inspirierende Beispiele aus neun europäischen Städten präsentiert.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten: Hier klicken

Die neue Broschüre über die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre 16 Landesstiftungen zum Herunterladen und Schmökern: hier

Böll-Shirt-Shop

Unsere "Demokratie buchstabiert"-Motive gibt es nun auf T-Shirts, Pullis, praktischen Taschen und sogar auf Stramplern. Im Shop des Verbundes der Heinrich-Böll-Stiftung findet Ihr ökologisch korrekte Produkte mit Motiven aus der politischen Bildungsarbeit der Heinrich-Böll-Stiftungen. Ob nun das Meinungsfreiheits-Küken, das oppositionelle Krokodil oder die Löwen in der Debatte - alles in Öko-Qualität auf http://boellshirts.spreadshirt.de

Cleantech - Wege zu einer nachhaltigen industriellen Produktion. Die Wirtschaft brummt wieder, doch die grundsätzlichen ökologischen Fragen bleiben ungelöst. Es gilt ökologische und ökonomische Aspekte im nachhaltigen Wirtschaften zu vereinen. Der Frage, welche Rolle Cleantech, der immer wichtiger werdende Wirtschaftsbereich der sauberen Technologien dabei spielt und welche Chancen sich daraus besonders für Brandenburg ergeben, widmeten sich die Referenten und Besucher am 03. Mai in Potsdam. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts Green New Deal der Heinrich-Böll-Stiftungen statt.

inamillonyears.com Was heute in deutschen Atomkraftwerken an Müll entsteht, wird noch in Millionen von Jahren radioaktiv strahlen - eine sichere Lagerung für diesen langen Zeitraum kann es unmöglich geben. Angesichts der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke soll das Projekt http://www.inamillionyears.com/ auf die Problematik der Lagerung aufmerksam machen: Drei deutsche Fotografen - Andreas Herzau, Christian Jungeblodt und Daniel Rosenthal - dokumentierten die Protestkultur und waren vor Ort, als der Castor mit strahlendem Müll im November 2010 ins Endlager Gorleben rollte.

Chronik Seit mehr als 30 Jahren kämpfen die Bewohner/innen des Wendlands gegen die Einichtung eines Endlagers für Atommüll in der Nähe des Dorfes Gorleben. Dieser Film ist eine Übersicht über die Ereignisse seit dem Beginn der Protestbewegung.

 

Mittwochsgesellschaft Jeden letzten Mittwoch im Monat veranstalten wir unseren politischen Salon zu aktuellen gesellschaftlichen Themen in Potsdam. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

Potentiale Ost. 20 Jahre deutsche Einheit - Erfahrungen und Perspektiven Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall steht die Bundesrepublik erneut vor einer großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation. Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg hat in Zusammenarbeit mit anderen ostdeutschen Landesstiftungen den Band "Potentiale Ost. 20 Jahre deutsche Einheit - Erfahrungen und Perspektiven" heraus gebracht, der Ostdeutschland als ein Labor wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Transformationsprozesse zeigt. Wir wollen diese Prozesse nach Kräften unterstützen, demokratisches Engagement fördern, neue Ideen ausloten und Wege aus der Krise aufzeigen. Die Publikation steht an dieser Stelle zum Download bereit.